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100.000 Gulden, die ausstehenden Einkünfte auf nahezu 80.000 Gulden. 1698 übersiedelte die Universität auf Befehl des Kurfürsten nach Weinheim und kehrte 1700 nach Heidelberg zurück. Ein geregelter Lehrbetrieb konnte erst 1704 wieder aufgenommen werden.

Aber nicht nur das äußere Umfeld der Universität hatte sich durch die Zerstörung der Stadt verändert. 1685 war die reformierte Linie Pfalz-Simmern ausgestorben; ihr folgte die katholische Linie Pfalz-Neuburg. Im so genannten Hallischen Rezess hatte der kinderlose Kurfürst Karl II. (1680–1685) mit seinem Erben Philipp Wilhelm (1685–1690) kurz vor seinem Tode ausgehandelt, dass der bisherige konfessionelle Charakter der Universität wenigstens teilweise bewahrt bleiben sollte, indem die Theologische Fakultät weiterhin nur mit reformierten Professoren zu besetzen war, während in den anderen Fakultäten Evangelische und Katholiken abwechselnd zum Zuge kommen sollten.

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