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Ein Zentrum des Späthumanismus (1583–1618)

Unter Johann Casimir (1583–1591), Friedrich IV. (1583/91–1610) und Friedrich V. (1610–1632) stieg die Universität auf den Höhepunkt ihres Ansehens in der gelehrten Welt – bedeutende Gelehrte und die Bibliotheca Palatina machten sie zu einem wichtigen Zentrum des Späthumanismus.

Durch ihre reformierte Prägung besaß sie unter den deutschen Universitäten eine Sonderstellung. In der Theologischen Fakultät wirkte David Pareus aus Schlesien, der die Pfälzer Politik des Zusammenschlusses über die Konfessionsgrenzen hinweg religiös-dogmatisch abstützte.

Auch die Juristen waren tagespolitisch tätig und stritten mit gelehrten Abhandlungen für die Behauptung der reformierten Sonderexistenz der Pfalz gegen lutherische Ansprüche auf Vormundschaft und Kuradministration

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