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Die Herrschaft in Jülich und Berg brachte die Pfalz-Neuburger in Konflikt zu Brandenburg. Denn als im Jahr 1609 Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg verstorben war, hatten sowohl Brandenburg als auch Pfalz-Neuburg Ansprüche auf das Gebiet erhoben. In den folgenden Jahren wurden die niederrheinischen Areale dann zwischen Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg und Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg, dem Vater Philipp Wilhelms, aufgeteilt (1614 Frieden von Xanten).

Die Herzogtümer Jülich und Berg mit der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie die Herrschaft Ravenstein an der Maas wurden Pfalz-Neuburg, das Herzogtum Kleve und die Grafschaft Mark Brandenburg zugesprochen. Die Grafschaft Ravensberg regierte man bis 1647 gemeinsam, dann kam sie an Brandenburg.

Im Jahr 1666 gelang es Philipp Wilhelm, den Erbfolgestreit dauerhaft mit dem Erbvergleich von Kleve zu lösen. Beide Häuser garantierten sich gegenseitig den bestehenden

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