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Im darauffolgenden Jahr veranlasste der Kurfürst seinen Nachfolger, aus politischen Erwägungen, in die 1720 nach Mannheim verlegte Residenz zu übersiedeln. Der junge Karl Theodor wurde in ein von den Jesuiten geprägtes konservativ-katholisches Erziehungskonzept eingebunden. Als enge Berater standen ihm der Marquis Albert Joseph d'Ittre und der Jesuitenpater Franz Seedorf zur Seite.

In seiner Freizeit betrieb Karl Theodor schon als Prinz die Jagd als herrschaftliches Privileg mit großer Leidenschaft. Mehrtägige Ausflüge in viele Teile der Kurpfalz waren keine Seltenheit. Kontakte mit dem Philosophen Voltaire belegen in der späteren Entwicklung eine Neigung zum aufgeklärten Spätabsolutismus. Auf Vermittlung Voltaires wurde dessen Sekretär, Cosimo Alessandro Collini, 1760 Geheimer Sekretär Karl Theodors und war seit 1766 Direktor des Naturalienkabinetts.

Am 17. Januar 1742 fand in Mannheim die Vermählung

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