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Stammsitz der Familie in Neuburg an der Donau. Ohne je geistliche Weihen empfangen zu haben, wurde er 1675 mit nicht einmal 14 Jahren Domherr in Köln, zwei Jahre später in Salzburg und 1679 in Mainz. Versehen mit der Würde eines Malteserritters, begab er sich in militärische Dienste – eine Welt, die ihn offensichtlich weit mehr faszinierte. Rasch reüssierte er in der Armee und nahm an den Kriegskampagnen seiner Zeit teil, so 1683 an der berühmten Schlacht um Wien gegen die Türken und ein Jahr später bzw. 1686 an der grausamen Erstürmung von Ofen (Buda bzw. heute Budapest). In der kaiserlichen Armee seines Schwagers Leopold I. stieg er schließlich zu höchsten Rängen auf.

1688 ehelichte Karl Philipp Louise Charlotte von Radzivill. Die Braut entstammte einer polnisch-litauischen Magnatenfamilie und brachte reiche Erbgüter in die Ehe ein. Das Paar lebte im schlesischen Brieg, drei Töchter wurden ihnen geboren, von denen aber nur eine, Elisabeth Auguste Sophie, das Kindesalter überleben

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