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des Westfälischen Friedens, wurde am 24. Oktober 1648 auch die Zukunft der Kurpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg geregelt ( Quelle 1). Die Kurwürde war an die bayerischen Wittelsbacher übergegangen, und man schuf für Karl Ludwig eine achte Kur minderer Qualität. Das Territorium seiner Vorfahren wurde ihm zwar restituiert, doch mit erheblichen Einbußen. So war u. a. die Oberpfalz endgültig verloren. Lediglich ein Aussterben der bayerischen Linie konnte die Situation wieder rückgängig machen.

Nach seinem Regierungsantritt sah es Karl Ludwig als vordringlichste Aufgabe, die nach dem Krieg zerstörte und entvölkerte Pfalz wiederaufzubauen. Mit Steuererleichterungen und Subventionen zog er fremde Siedler ins Land und bot auch pfälzischen Flüchtlingen großzügige Möglichkeiten zur Rückkehr.

Durch die Zunahme der Bevölkerung und seine Religionstoleranz gegenüber Juden und Wiedertäufern

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