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Diese Allianz wurde noch gefestigt durch Johann Wilhelms erste Ehe mit der Halbschwester des Kaisers Anna Maria im Jahr 1678. Anlässlich der Hochzeit übergab der Vater seinem Sohn die Herzogtümer Jülich und Berg, deren Regentschaft Johann Wilhelm ab dem 1. August 1679 übernahm.

Als üppiges Geschenk konnte dies jedoch nicht betrachtet werden. Zu veramt und auseinandergerissen waren die Herzogtümer, dementsprechend zäh und unergiebig die ständigen Auseinandersetzungen mit den selbstbewussten Ständen zur Finanzierung des Staatswesens und einer aufwändigen Hofhaltung. Johann Wilhelm wurde in die Blüte des Absolutismus hineingeboren und verstand sich durchaus auch als ein von Gott eingesetzter Herrscher, dessen Volk seine finanziellen Bedürfnisse selbstverständlich zu decken habe.

Obgleich die Unterhaltung des Düsseldorfer

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