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widmen. Erst dann wandte er sich der Medizin zu. Sein Biograph berichtet, dass er an zahlreichen Universitäten Frankreichs und Italiens studiert habe, um von den bedeutendsten Medizinern seiner Zeit lernen zu können. Besonders lange hielt er sich in Padua auf, wo er aufgrund seiner herausragenden Leistung anderen Studenten Nachhilfe erteilt haben soll. 1615 wurde ihm von der Universität Basel mit gerade 23 Jahren der Doktortitel verliehen.

Spina kehrte nach Deutschland zurück und unterstützte in den folgenden Jahren seinen Vater in dessen Heidelberger Praxis. Als Peter sen. 1616 zum Professor der Medizin in Heidelberg ernannt wurde, ließ sich auch sein Sohn an der Universität immatrikulieren. Möglicherweise rückte er im gleichen Jahr zum Stadtarzt auf, es fehlen jedoch urkundliche Belege. 1620 wurde er Professor für Medizin in Heidelberg.

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