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kurpfälzischer Rat und Professor für Codex nach Heidelberg, kehrte jedoch im November des folgenden Jahres wegen Intrigen von Neidern wieder nach Straßburg zurück, um ab November 1604 wiederum als Rat und Professor in Heidelberg zu wirken. Die dortige rechtswissenschaftliche Fakultät verdankt ihm eine Reform der Lehrmethode.

Berufungen an andere Universitäten lehnte Gothofredus in den folgenden Jahren ab (1605 Franeker, 1608 Leiden, 1609 Anjou, 1610 Valence). 1606 bekleidete er die Würde des Dekans der juristischen Fakultät und wurde im folgenden Jahr zum Rektor der Universität gewählt. Eine von Gothofredus im September 1610 eingereichte Resignation zum März des folgenden Jahres wurde nicht in die Tat umgesetzt.

Unter seinem Vorsitz wurden in Heidelberg zahlreiche juristische Dissertationen verteidigt, z. B.: Valentin Hess (1613–1616): Disputatio Inauguralis De Regalibus /

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