Themen
(1611) und Aachen (1612). Ab 1606 wirkte Freher auch als Vizepräsident des Heidelberger Hofgerichts. In Auseinandersetzungen um die Kurwürde trat er publizistisch mit verschiedenen Schriften hervor (u. a. De legitima tvtela cvraq[ue] electorali Palatina, Heidelberg 1611), ab 1612 auch speziell gegen den bayerischen Rat Christoph Gewold (unter anderem De electoratu S[ancti] Rom[ani] Imperii, comitivae Palatinae Rheni antiquitùs adnexo & cohaerente. Ad […] Christophorvm Gewoldvm […] Epistola Responsoria, Heidelberg 1612).

Beziehungen zur pfalzgräflichen Familie anderer Art zeigen sich in Zueignungen seiner Werke zum Beispiel an Johann II. von Pfalz-Zweibrücken (De legitima tvtela […], s. o.), Friedrich IV. (Edition Johannes Trithemius: Res gestae Friderici Palatini Electoris, eivs nominis primi, victoriosi vulgò dicti, Heidelberg 1602) und den Kurprinzen und nachmaligen Friedrich V. von der Pfalz (Origines Palatinae, Heidelberg 1599; erweiterte Fassung, ebd. 1612/13) sowie Maximilian I. von Bayern

1/5 Seite vor